Saisonal, Food Trends

Fit mit Spinat! – Mit leichtem Gemüse starke Effekte erzielen

  • Juli 2022

Die Sommerzeit bricht an, es ist Spinatsaison! Doch woher stammt er und welche Sorten gibt es eigentlich? Außerdem: wie kann man Spinat selber Zuhause anbauen und wann ist die beste Zeit dafür? Wir haben ganz besondere Rezepte zusammengestellt, in dem unsere Vielfalt an Spinatvariationen besonders hervorgehoben wird, um einen noch grüneren Sommer zu erleben.

Woher stammt der Spinat? Der Ursprung der grünen Wunderpflanze

 


Die Herkunft dieser grünen Wunderpflanze liegt in Südwestasien – aus dem alten Persien. Spinat war damals als äußerst nahrhaftes und gesundes Gemüse bekannt. Von dort an verbreitete sich diese von der Antike bis in den Mittelmeerraum. Spinat galt schon immer als Wundermittel für den Muskelaufbau und dessen Wachstum – daher wurde er bereits im 19. Jahrhundert in den deutschen Apotheken verkauft. 

 

 

Worin liegen die Unterschiede von Blattspinat und Wurzelspinat?

 


Der Unterschied von beiden Spinatarten liegt im Ernteverfahren und in der Verarbeitung: Blattspinat wird per Hand geerntet. Hierbei werden ledigleich die Blätter und Stiele entfernt. Dieser ist außerdem noch nicht ausgewachsen und liegt milder im Geschmack. Der Wurzelspinat hingegen wird maschinell und ausgewachsen geerntet, er schmeckt im Vergleich würziger und kräftiger. In der Qualität lassen sich jedoch keine weiteren Unterschiede feststellen. 

 


Spinat Zuhause anbauen? - So geht´s!

 


Um einen herben Geschmack zu vermeiden sollte das Ernteverfahren in den Frühlings- bzw. Herbstmonaten durchgeführt werden. Vorab sollte der Boden großzügig gelockert werden, um das Wurzelwachstum zu vereinfachen. Anschließend werden zwei bis drei Liter reifer Kompost (pro Quadratmeter) flach in die Erde eingeharkt. Achte darauf, dass die Erde frei von Unkraut und anderen Gewächsen ist. Anschließend werden die Spinatsamen in die feuchte Erde gestreut. Die Erntezeit findet im Sommer oder im Winter statt: Zuerst werden die Blätter von der Spinatpflanze abgeschnitten. Ernte die Gemüsepflanze von außen nach innen und entferne die Stiele. Zum Schluss gut waschen und verarbeiten oder für 1-2 Tage maximal im Kühlschrank ausbewahren.

 

 

 Wie gesund ist die Spinatpflanze eigentlich?

 


Wie gesund Spinat tatsächlich ist, hängt von der Frische ab: Eine lange Lagerung sowie Transportierung sorgt ausschließlich dafür, dass der Spinat seine wertvollen Inhaltsstoffe verliert. Das Blattgemüse sollte also so frisch wie möglich verzehrt werden damit die Vitamine und die Mineralstoffe vor dem Zersetzen bewahrt werden. Unser Tipp: Zum Spinatverzehr ein Glas Orangen- bzw. Zitronensaft trinken – die Eisenaufnahme verbessert sich nämlich bei einer Zunahme von Vitamin C.

 

 

Welche gesundheitlichen Vorteile erhält man durch Spinat?

 


Unter anderem unterstützt das darin enthaltene Vitamin C die Immunfunktion und sorgt für eine gesunde Haut. Ebenso wird die Blutgerinnung durch Vitamin K1 angekurbelt, welche wichtig für die Wundheilung blutender Verletzungen ist. Außerdem sorgt der Eisenanteil für die Bildung des roten Blutfarbstoffs und unterstützt den Sauerstofftransport der Zellen. Das darin enthaltene Calcium sorgt des Weiteren für das Wachstum der Knochen sowie die Funktion des Herzens und der Nervensysteme. Spinat regt zudem die Verdauung an und schützt die Gesundheit der Augen.

 

 

Fun-Fact!

 


Spinat enthält hinreichend viele Nährstoffe und Vitamine – darunter bekanntlicher Weise auch Eisen. Sogar Comicfigur Popeye warb für Spinat mit seiner Kraft, großen Muskeln und reichend Energie. Doch wusstest du, dass es sich bei der Angabe um den scheinbar übermäßigen Eisenanteil um einen Rechenfehler handelte? Das Komma ist hierbei nämlich um eine Stelle nach rechts verrückt: aus dem vorhandenen Eisenanteil von 3,5 mg wurde blitzschnell 35 mg. Nichtsdestotrotz: Spinat ist gesund und wirkt in angemessen Maßen für effektive und gesundheitliche Vorteile!