Tipps & Tricks

Tisch decken leicht gemacht

  • September 2021

Leckeres Essen. Schöne Getränke. Tolle Gäste. Super Stimmung. Was fehlt noch? Genau. Ein perfekt gedeckter Tisch. Mit wenigen Handgriffen könnt ihr euern Esstisch in eine elegante Festtafel verzaubern.

Die Einladungen sind verschickt, die Gäste kommen… aber wie viel Abstand wird pro Gedeck benötigt?

 

Damit jeder Gast eine angenehme Bewegungsfreiheit – auch während des Essens – hat, sollte man mit einem Abstand von 60-80cm pro Gedeck rechnen. Der Abstand der Gabel des einen sollte mindestens 50 Zentimeter bis zu dem Messer des Tischnachbarn betragen. Auch sollte darauf geachtet werden, dass die Gäste immer genau gegenüber sitzen. Die Stuhllehnen können zur Orientierung dienen.

 

Der Platzteller steht im Mittelpunkt

 

Am besten fängt man mit den Platztellern an. Sie markieren den Mittelpunkt des Gedecks. Sie sollten etwa 1 cm vom Tischrand entfernt stehen. Darauf kommt zuerst der Menüteller gefolgt von Vorspeise- und/oder Suppenteller. Die Teller stehen also von klein (ganz oben) nach groß (ganz unten). Gibt es ein Brotteller, sollte dieser auf der linken Seite des Hauptgangtellers stehen und mit diesem abschließen.

Wie war das nochmal mit dem Besteck?

 

Das Besteck wird von außen nach innen verwendet, aber von innen nach außen gedeckt. Die Gabeln liegen links des Tellers, die Messer und Suppenlöffel rechts. Das Besteck soll ca 2 cm von der Tischkante und die Enden des Bestecks in einer Linie liegen. Als erstes werden die Menümesser und Menügabel seitlich des Platztellers gelegt. Danach kommt das Besteck für den nächsten Gang, von innen nach außen Das Vorspeisenbesteck liegt ganz außen. Die Schneideflächen der Messer zeigen stets zum Teller. Das Dessertbesteck wird waagerecht und mittig oberhalb des Platztellers gelegt. Die Dessertlöffel kommen ganz oben mit dem Griff nach rechts. Darunter (falls erforderlich) die Dessertgabel mit dem Griff nach links.

 

Und wie sieht es mit den Gläsern aus?

 

In der Regel stehen 3 Gläsern pro Gast auf dem Tisch: ein Rotweinglas, ein Weißweinglas und ein Wasserglas. Das Rotweinglas wird über das große Messer für den Hauptgang platziert. Bei einer diagonalen Platzierung befindet sich das Weißweinglas unterhalb davon im 45° Winkel rechts versetzt und darunter wieder im 45° Winkel rechts versetzt das Wasserglas. Auch die Dreiecksform hat sich etabliert. Hier kommt das Weißweinglas nach unten und das Wasserglas rechts vom Rotweinglas. Soll auch Bier getrunken werden, kommt das Glas umgedreht rechts neben die Weingläser. Weitere Gläser, etwa für Sekt, Champagner oder Dessertwein, werden links oberhalb des Rotweinglases positioniert. Es sollten allerdings maximal vier Gläser pro Gast auf dem Tisch stehen.

Was braucht man noch?

www.tischlein-schmueck-dich.de

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Deko soll man sparsam und sorgfältig einsetzen, denn ein festliches Tischgedeck nimmt viel Raum auf dem Tisch ein. Eine schöne Tischdecke, die an jeder Seite etwa 20-25 cm fällt. Dazu noch Kerzen, ein kleines Blumengesteck, andere Naturmaterialen wie Zweige oder vielleicht Kräuter in Mini-Väschen. Hauptsache der Tisch ist nicht zu überladen.

 

 

Als krönenden Abschluss – die Servietten

 

Die (Stoff-)Servietten finden ihren Platz auf dem obenstehenden Teller oder auch links neben den Gabeln. Am besten schön gefaltet. Unten haben wir 3 Anleitungen zum Serviettenfalten für euch.

Die Bischofsmütze

Die Bischofsmütze

  1. Zuerst müsst ihr die Serviette mit der linken Seite nach Oben ganz ausbreiten. Dann einmal von unten nach oben und von rechts nach links falten. Es entsteht ein Quadrat. Die offenen Seiten schauen nach oben und nach links.
  2. Jetzt faltet ihr die geschlossene untere Ecke nach oben auf die offene obere Ecke. Es entsteht ein Dreieck, dessen Spitze nach Oben zeigt. 
  3. Die Falte kräftig nachfahren mit den Fingern. Das Dreieck auf der Kante „aufstellen“ mit der „offenen Spitze“ nach vorne. Die unteren Ecken des Dreiecks jeweils zur Mitte nach hinten biegen. 
  4. Die zwei unteren Ecken ineinanderstecken und festdrücken. Inzwischen ist eine hutartige Form entstanden, die aufrecht steht.
  5. Die offene Serviettenspitzen sollten nach außen zeigen. Zwei dieser geöffneten Schichten an der Spitze greifen und nach unten falten. Fertig! Jetzt steht deine Bischofsmütze! 

Der Fächer

Der Fächer

  1. Serviette mit der linken Seite nach oben ganz ausbreiten. Die Serviette von unten nach oben falten. Jetzt dürfte die rechte Seite des Stoffs zu sehen sein. 
  2. Die Schmale Seite bis etwa zur Hälfte in ca 2 cm breite Falten legen (wie eine Ziehharmonika). Danach fest zusammendrücken.
  3. Anschließend die Serviette wieder von unten nach oben in der Mitte Falten. Die Ziehharmonika-Falten zeigen nach außen.
  4. Danach die obere rechte Spitze diagonal nach unten und nach links Falten bis direkt an der Ziehharmonikakante. Das untere Rechteck nach hinten klappen und alles festdrücken.
  5. Serviette aufstellen und die Falten ausbreiten. Fertig!

Das Schiffchen

Das Schiffchen

  1. Zuerst müsst ihr die Serviette mit der linken Seite nach Oben ganz ausbreiten. Dann einmal von oben nach unten und von links nach rechts falten. Jetzt dürfte die rechte Seite des Stoffs zu sehen sein. Es entsteht ein Quadrat mit der offenen Seiten nach unten und nach rechts. Jetzt das Quadrat leicht drehen, so dass dieses diagonal steht mit den offenen Spitzen nach unten zeigend.
  2. Jetzt faltet ihr die offene untere Ecke nach oben auf die geschlossene obere Ecke. Es entsteht ein Dreieck (mit der offenen Ecke oben), dessen Spitze nach Oben zeigt. 
  3. Mit einer Hand auf der oberen Spitze halten und die untere Rechte Ecke nach links entlang der „Mittellinie“ nach unten falten. Danach die linke Ecke nach rechts nach unten falten. 
  4. Die ganze Serviette umdrehen und die untere Spitzen nach oben falten und diese festdrücken. Es entsteht wieder ein Dreieck.
  5. Das Dreieck entlang der Mittellinie falten und anschließend aufstellen.
  6. Jetzt bleiben nur noch die einzelnen offenen Ecken in der Mitte des Dreiecks nach oben und hinten zu ziehen. Es sind insgesamt vier Lagen, die die Segeln des Schiffes darstellen. Fertig ist das Serviettenschiffchen.
     

Eure Gäste werden begeistert sein!

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