Tipps & Tricks

Nicht alle Obst-und Gemüsesorten zusammen aufbewahren

Einige Obstsorten wie Äpfel oder Pfirsiche scheiden viel von dem reifungsbeschleunigenden Gas Ethylen aus. Benachbarte Fruchtsorten altern und verderben dadurch schneller. Übrigens: Sie können diesen Effekt aber auch positiv nutzen: Legen Sie z.B. einen Apfel neben eine unreife Kiwi.

Zitronen – Allrounder in der Küche

  • Ihr Saft verleiht Ihrer Speise einen frischen Geschmack.
  • Ein paar Tropfen Zitronensaft halten weißes Gemüse beim Garen weiß.
  • Ausgepresste Hälften in den Kühlschrank legen, um unangenehme Gerüche verschwinden zu lassen.
  • Im Geschirrspüler ersetzen Zitronenschalen Klarspüler.
Honig als bewährtes Hausmittel

  • Honig mit Zwiebelwürfeln mischen und zugedeckt 2 Stunden ziehen lassen. Über den Tag verteilt etwas davon eingenommen, um Erkältungssymptome zu mildern und Bakterien zu bekämpfen.

  • Natürlich gewonnener und kaltgeschleuderter Honig lässt Wunden deutlich schneller heilen. Grund dafür sind die im Honig enthaltenen antibakteriell wirkenden Pflanzenstoffe.
Clever würzen

Wer beißt schon gerne auf Nelken, Wachholderbeeren oder Lorbeerblätter? Geben Sie die Gewürze in eine Gewürzkugel oder Tee-Ei, um sie nach dem Garen leicht und schnell zu entfernen.

Gewürznelken helfen bei Zahnschmerzen

Ätherischen Öle der Gewürznelken lassen Zahnschmerzen verschwinden – zumindest für eine Weile. Eine Nelke in der betroffenen Region im Mund zerbeißen und mindestens eine Minute dort belassen.

Kräutersalz – selbst gemacht

  • Kräuter – z.B. Thymian – fein hacken, antrocknen lassen, zerstoßen, mit grobem Salz mischen, in ein Schraubdeckelglas füllen und vier Wochen ziehen lassen. Ebenso geeignet sind Basilikum, Rosmarin oder Salbei.

  • Gewürze wie Koriander oder Kardamom, getrocknete Chilischoten für ein intensiveres Aroma kurz trocken anrösten und dann mit dem Salz mischen. Nach dem alles gut durchgezogen ist, in eine Gewürzmühle umfüllen.
So bleiben Kräuter im Kühlschrank frisch

Kräuter gleich nach dem Einkauf in einen Plastikbeutel mit einigen Tropfen Wasser geben, aufblasen, verknoten und im Kühlschrank aufbewahren.

Zwiebeln optimal für die Hausapotheke

Zwiebeln sind ein tolles Hausmittel bei allerlei Beschwerden.

  • Eine halbierte Zwiebel auf einen Insektenstich gedrückt, mildert Juckreiz und Schmerzen.

  • Klein schneiden, damit ätherische Öle frei gesetzt werden, dann in ein Baumwolltuch hüllen und erwärmen. Als Umschlag bei Ohrenschmerzen verwendet, hilft das meist umgehend.
So bleiben Schnittblumen frisch

In gut gesäuberten Vasen bleiben Blüten länger frisch. Etwas Essig, zerriebene Holzkohle oder Aspirin im Wasser wirkt desinfizierend und verbessert die Haltbarkeit zusätzlich. Auch Kupfermünzen im Wasser helfen: Das Edelmetall bekämpft Bakterien und damit Fäulnis.

Enge Vasen säubern

In engen Vasen sind Schmutzränder oft schwer zu entfernen. Geben Sie Wasser, einige Tropfen Spülmittel und zwei bis drei Löffel Reis hinein. Vase ausgiebig schütteln – Schmutzränder werden dadurch abgerieben und abgewaschen. Mit warmem, klarem Wasser nachspülen und abtropfen lassen.

Perfekte Vinaigrette

Für eine feine Cremigkeit zuerst Essig, Senf, Gewürze, evtl. eine fein gewürfelte Zwiebel und etwas warme Brühe verrühren. So können sich Salz und Aromen mit der Essig-Senf-Mischung verbinden. Zuletzt das Öl zuerst tröpfchenweise, dann in einem dünnen Strahl und unter ständigem Rühren zugeben.

Treiben Sie es bunt

Wählen Sie für Ihre Ernährung Gemüse und Obstsorten in verschiedenen Farben aus. So versorgen Sie sich ganz einfach mit einer breiten Palette von verschiedenen wertvollen Inhaltsstoffen, wie z.B. bioaktiven Pflanzenwirkstoffen. Sie stärken Ihr Immunsystem und schützen Sie gegen Viren und freie Radikale.

Hilfe gegen Fruchtfliegen

In den Deckel eines gesäuberten Marmeladenglases mehrere Löcher stechen. Essigwasser einfüllen, den präparierten Deckel aufschrauben. Lockt Fliegen an, sie gelangen ins Glas, kommen aber nicht wieder heraus und Ihre Obstschale bleibt verschont.

Apfelessig lindert Sonnenbrand

Apfelessig wirkt kühlend und heilend: Wattebausch in Apfelessig tunken und betroffene Stellen damit betupfen.

Mit Zahnpasta verschwinden kleine Kratzer auf Glasflächen

Machen Sie zuerst einen Test mit Ihrer Sorte, z.B. an einem leeren Marmeladenglas. Wenn es funktioniert, geben Sie eine kleine Menge Zahnpasta auf ein fusselfreies Tuch und polieren damit betroffene Stellen auf Tisch oder Regal. Mit klarem Wasser nachwischen.

Essig für Frische

  • Kühlschrank mit Essigwasser auswischen und unerwünschte Bakterien sind chancenlos.

  • Etwas Essigessenz im Waschwasser befreit Fasern von Kalkresten und sie glänzen wie neu.

  • Eine halbe Tasse Essigessenz in der Weichspülkammer der Waschmaschine sorgt ganz ohne Chemie für weiche, lockere Stoffe und verhindert zugleich das Verkalken der Maschine.
Soda (Natron) als wieder entdecktes Reinigungsmittel

  • Stark verschmutzte Wäsche in einer Lösung aus 1 Esslöffel Soda und 5 Liter Wasser einweichen, löst z.B. Fett- und Grasflecken.

  • Für stark verschmutzte Flächen in der Küche wie z.B. Dunstabzugshauben: 2 Esslöffel Soda in 5 Liter warmem Wasser auflösen, Flächen damit einreiben, kurz einwirken lassen, mit klarem Wasser nachwischen.

Beachten: Nicht alle Materialien vertragen Soda, vorher an verdeckten Stellen testen. Soda (Natron) ist ähnlich verpackt wie Backpulver – das Sie übrigens ebenso verwenden können.

Ineinander Gestapeltes lässt sich nicht trennen?

Ob Gläser, Vasen, Becher oder Töpfe – Platz sparend gestapelt, lassen sich die Teile manchmal fast nicht mehr trennen. Stellen Sie das untere Gefäß in eine Schüssel mit warmem bis heißem Wasser. In das obere gießen Sie kaltes Wasser – und schon lassen sie sich trennen.

Würzen mit Chilischoten

  • Beim Putzen und Zerkleinern besser Handschuhe tragen. Die ätherischen Öle können bei Berührung Schleimhäute reizen und unangenehm brennen.

  • Wer es besonders scharf mag, verwendet Kerne und Innenrippen mit, denn hier befindet sich am meisten vom scharfen Capsacin.
Zwiebeln schälen

Kleine Zwiebeln, Perlzwiebeln und Knoblauch lassen sich einfacher schälen, wenn man sie vorher kurz in heißes Wasser gibt. Dann nur noch herausnehmen, kalt abschrecken und aus der Schale drücken.

Das Wundermittel Zimt

Inhaltsstoffe des Zimtes können sowohl den Blutzucker- als auch den Blutfettspiegel positiv beeinflussen und wirken zudem blutdrucksenkend. Wählen Sie beim Einkaufen nach Möglichkeit Zimt aus Sri Lanka, da dieser weniger Cumarin enthält als der preiswertere Cassia-Zimt. In größeren Mengen verursacht Cumarin z. B Kopfschmerzen und Erbrechen.

Fleisch perfekt braten

Fleisch sollte bei der Zubereitung immer Zimmertemperatur haben. Deshalb je nach Größe 30 bis 60 Minuten vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen. Kaltes Fleisch würde den Pfannenboden zu sehr abkühlen, den Start des Bräunens verzögern und dadurch mehr austrocknen.

Sauce mit Eigelb binden

Eigelb sorgt für eine leichte Bindung und einen angenehm vollmundigen Geschmack der Sauce. Eigelb mit etwas Sauce verquirlen und in die übrige Sauce einrühren. Darauf achten, dass die Sauce nicht kocht, weil Eigelb sonst gerinnen würde.

Meerrettich als würzige Medizin

In Meerrettich steckt mehr Vitamin C als in Orangen und Zitronen. Der hohe Gehalt an Senfölen sorgt für Schärfe, regt die Durchblutung an und wirkt desinfizierend. In der Naturheilkunde wird Meerrettich deshalb als natürliches Antibiotikum betrachtet.

Kümmel für die Verdauung

Kümmel macht viele Gerichte, z. B. solche mit Kohl oder Zwiebeln, leichter verdaulich. Viele mögen den Geschmack aber nicht so gern. Gemahlener Kümmel lässt sich feiner dosieren und man beißt nicht auf unangenehme Körnchen.

Selbstgemachter Vanillezucker

Normalerweise wird nur das Mark einer Vanilleschote verwendet. Doch auch in der übriggebliebenen Schote steckt viel Geschmack! Einfach in die Zuckerdose stecken und ca. 2 Wochen ziehen lassen.

Das richtige Frittieröl

Kaltgepresstes Olivenöl ist zum Frittieren und Braten nicht geeignet. Verwenden Sie zum Frittieren nur Öle, die auch bei 200°C nicht verbrennen, z. B. raffiniertes Oliven- oder Erdnussöl.

Frischetest für Hefe und Backpulver

So testen Sie, ob Hefe oder Backpulver noch genügend Treibkraft enthalten: von der Hefe eine kleine Ecke in warmes Wasser geben. Steigt sie gleich nach oben, ist die Hefe frisch. Oder etwas Hefe mit warmem Wasser verrühren. Es müssen sich dabei innerhalb kurzer Zeit Bläschen bilden. Vom Backpulver eine kleine Menge in Essig oder warmes Wasser geben. Es müssen dabei umgehend kleine Bläschen entstehen.